News Hessischer Schützenverband
75. Hessischer Schützentag - Delegiertenversammlung - Ein Jubiläum im Zeichen von Tradition und Zukunft
Traditioneller Auftakt und feierliches Gedenken
Pünktlich um 09:30 Uhr eröffnete Präsidentin Tanja Frank die Versammlung und hieß die Delegierten sowie die zahlreich erschienenen Ehrengäste willkommen. Der Auftakt stand ganz im Zeichen der Tradition: Unter den Klängen der Schützenkapelle Finsternthal-Hunoldstal erfolgte der festliche Fahneneinmarsch, der die Verbundenheit der einzelnen Vereine mit dem Landesverband optisch eindrucksvoll untermauerte. Ein Moment des Innehaltens folgte bei der anschließenden Totenehrung. Während die Kapelle das Lied vom guten Kameraden intonierte, gedachten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder.
Politische Wertschätzung und kommunale Gastfreundschaft
In seinem Grußwort hob der Usinger Bürgermeister Steffen Wernard die Bedeutung des Schützenwesens für die Region hervor. Er dankte den Verantwortlichen des Hessischen Schützenverbandes ausdrücklich für das entgegengebrachte Vertrauen, den Hessischen Schützentag bereits zum vierten Mal in der mittelgroßen Stadt Usingen auszurichten. Wernard betonte, dass eine Veranstaltung dieser Größenordnung nur durch das unermüdliche Engagement der Ehrenamtlichen in den Vereinen realisierbar sei. Für ihn persönlich markierte dieser Tag auch das Erreichen eines wichtigen Ziels seiner Amtszeit, wobei er den Blick bereits nach vorne richtete, und den Wunsch äußerte, künftig auch den Hessentag nach Usingen zu holen.
Die Grüße der hessischen Landesregierung überbrachte Professor Dr. Jan Hilligardt, Regierungspräsident von Darmstadt. Er unterstrich das Interesse des Landes an einem funktionierenden Schützenwesen und erklärte: „Wir sind daran interessiert, dass sie ihren Sport und ihr Hobby gut und sicher ausüben können.“ Hilligardt verwies in diesem Zusammenhang auf die Rolle der Verwaltungsbehörden als Genehmigungs- und Kontrollinstanzen für das Waffenrecht und betonte, dass man an einer konstruktiven und positiven Zusammenarbeit mit den Vereinen interessiert sei. Mit Vorfreude blickte er zudem auf die kommenden Jahre, da der Hessische Schützentag auch 2027 im Regierungsbezirk Darmstadt, dann in Bürstadt im Hessischen Ried, zu Gast sein wird.
Historische Wurzeln und tatkräftige Nachwuchsförderung
Hans-Heinrich von Schönfels, der in der Doppelfunktion als Präsident des Deutschen Schützenbundes (DSB) und Ehrenpräsident des Hessischen Schützenverbandes sprach, erinnerte an die tiefe historische Verwurzelung des hessischen Schießsports auf Bundesebene. Er stellte fest, dass das deutsche Sportschießen dem hessischen Verband viel zu verdanken habe. So sei mit Paul Wehner bereits der erste DSB-Präsident ein Hesse gewesen, und Hessen habe als erster Landesverband ein modernes Landesleistungszentrum etabliert. Auch der heutige Sitz des DSB am Olympiastützpunkt Wiesbaden/Frankfurt am Main gehe auf die Initiative des Hessen Georg von Opel zurück, der den Verband von 1957 bis 1971 führte. Um die Zukunft des Sports zu sichern, übergab von Schönfels ein Luftgewehr, einen Bogen sowie einen Gutschein für Schießsportbekleidung der Firma Sauer an den Landesjugendleiter Stefan Rinke, der sich für diese großzügige Unterstützung der Nachwuchsarbeit bedankte.
Sportvereine als Ankerpunkte der Gesellschaft
Die Präsidentin des Landessportbundes Hessen, Juliane Kuhlmann, rückte die gesellschaftliche Relevanz der Vereine in den Fokus ihrer Ansprache. Sie betonte die stabilisierende Funktion des Sports in herausfordernden Zeiten: „Die aktuellen Krisen wirken bis in unsere Vereine hinein. Gerade in dieser Zeit sind Orte wichtig, die Verlässlichkeit vermitteln. Solche Orte sind unsere Sportvereine.“ Kuhlmann konnte berichten, dass der organisierte Sport in Hessen im vierten Jahr in Folge ein Wachstum verzeichne, wofür der Hessische Schützenverband ein hervorragendes Beispiel sei. Dieser Erfolg basiere maßgeblich auf der engagierten Jugend- und Nachwuchsarbeit in den Vereinen, die fast ausschließlich ehrenamtlich geleistet werde. Damit diese Arbeit auch in Zukunft auf solidem Fundament stehe, forderte sie intakte und moderne Sportstätten und ermutigte die Vereine, Fördermittel aus dem Sondervermögen des Bundes für Sanierungen und Erweiterungen zu beantragen.
Abschließend überbrachte Maik Hollmann die Grüße der Schießsport-Landesverbände und schlug den Bogen zur gesamtgesellschaftlichen Bedeutung des Schützenwesens. Er definierte die drei Säulen, auf denen die Gesellschaft in Deutschland ruhe: Demokratie, Gemeinschaft und das Ehrenamt. All diese Werte würden durch die Schützenvereine repräsentiert und gelebt. Mit den besten Wünschen für das 75-jährige Jubiläum und den weiteren Verlauf des Schützentages leitete er zum nächsten Programmpunkt über.
Würdigung des Ehrenamtes und symbolische Staffelübergabe
Im direkten Anschluss an die feierlichen Grußworte rückte Präsidentin Tanja Frank das Fundament des Verbandes in den Mittelpunkt: das ehrenamtliche Engagement vor Ort. Sie bat Jens Krüger, den Bezirksschützenmeister des Schützenbezirks Hochtaunus, sowie Niklas Schnieders, den Vorsitzenden des Schützenvereins Usingen, auf die Bühne des Christian-Wirth-Saals. Stellvertretend für die zahlreichen Helferinnen und Helfer im Hintergrund dankte die Präsidentin den beiden für ihren unermüdlichen Einsatz, der die Ausrichtung dieses Jubiläums-Schützentages erst ermöglicht hatte. Frank betonte in ihrer Laudatio, dass eine Veranstaltung dieser Größenordnung ohne die vielen fleißigen Hände und die organisatorische Vorarbeit im Bezirk und im gastgebenden Verein nicht denkbar wäre. Als sichtbares Zeichen der Anerkennung und des Dankes seitens des Landesverbandes überreichte sie Krüger und Schnieders die Präsidentinnen-Medaille des Hessischen Schützenverbandes.
Nach dieser Ehrung der lokalen Organisatoren folgte ein symbolträchtiger Moment, der den Blick bereits auf die Zukunft richtete. Der Usinger Bürgermeister Steffen Wernard übergab offiziell eine Fahne des Hessischen Schützenverbandes an seinen Amtskollegen Boris Wenz aus Bürstadt. Damit wurde die Gastgeberschaft für das kommende Jahr förmlich besiegelt. Boris Wenz nutzte die Gelegenheit, um im Namen der südhessischen Stadt Bürstadt eine herzliche Einladung zum 76. Hessischen Schützentag 2027 auszusprechen, der im Hessischen Ried stattfinden wird. Er sprach dem Präsidium des Verbandes seinen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen aus und hob zudem die Bedeutung des Pfeil- und Bogenclubs Bürstadt hervor, der maßgeblich an der Ausrichtung beteiligt sein wird. Mit den Worten: „Kommen Sie nach Bürstadt, erleben Sie unsere herzliche Gastfreundschaft. Wir freuen uns auf Sie!“, unterstrich er die Vorfreude seiner Heimatstadt auf das kommende Großereignis.
Hochrangige Auszeichnungen für langjährige Verdienste
Der festliche Rahmen der Delegiertenversammlung bildete im weiteren Verlauf die Bühne für insgesamt rund 70 Ehrungen verdienter Persönlichkeiten des Schützenwesens. Den Auftakt machten Tanja Frank und die Präsidentin des Landessportbundes Hessen (LSBH), Juliane Kuhlmann, mit den Auszeichnungen des Dachverbandes. Als höchste Würdigung des LSBH wurde die Ehrennadel in Bronze an Hartmut Guckes und Norbert Baumann verliehen. Weiterhin erhielten Monika Vöhl, Michael Kratz und Marina May die Verdienstnadel des Landessportbundes, während Birgit Alberding und Michael Prokisch mit der Ehrenurkunde gewürdigt wurden.
Im Bereich der Auszeichnungen durch den Deutschen Schützenbund (DSB) stellte die Verleihung des Ehrenkreuzes in Gold der Sonderstufe einen besonderen Höhepunkt dar. Diese prestigeträchtige Auszeichnung ging an Dr. Bernd Arno Nikolaus, den Bezirksschützenmeister des Schützenbezirks 36 Rhein-Main-Modau. Ebenfalls geehrt wurde Birgit Sczeburek, Bezirksschützenmeisterin des Bezirks 30 Main-Kinzig, die das Ehrenkreuz des DSB in Gold entgegennehmen durfte. Die goldene Medaille am grünen Band des Deutschen Schützenbundes, eine Auszeichnung für besondere Verdienste um die Förderung des Schießsports, erhielten Klaus-Jürgen Hensel, Frank Hochberger, Werner Wabnitz, Markus Weber, Thomas Scholl und Frank Sczeburek.
Breite Anerkennung über alle Verbandsebenen
Die Riege der DSB-Ehrungen setzte sich mit dem Ehrenkreuz in Silber fort. Hiermit wurden Wolfgang Fromm, Andre Weigel, Marina May, Konrad Hackel, Gerhard Homrighausen, Herbert Scholl, Bernd Lenz, Wolfgang Benndorff, Mario Hartmann, Gerd Seyler, Willy Seyler und Klaus-Peter Wichelmann für ihr langjähriges Wirken ausgezeichnet. Das DSB Ehrenkreuz in Bronze erhielten Helmut Lind, Thomas Reinbold, Karsten Meiser, Manfred Zemke, Frank Döhring, Sebastian Dänner, Stefan Kopytto, Edgar Hohmann, Ralf Ruth, Ralph Siegel, Ditmar Radu, Rainer Goerth, Manfred Hofacker sowie Jürgen Heil. Zudem wurde Ralf Winter mit der DSB-Ehrennadel in Gold gewürdigt.
Den feierlichen Abschluss des Ehrungsmarathons bildeten die Auszeichnungen des Hessischen Schützenverbandes. Während die großen Hessischen Ehrenzeichen in Silber und Bronze bereits im Rahmen der vorangegangenen Gesamtvorstandssitzung verliehen worden waren, blieb die feierliche Bühne der Delegiertenversammlung der Vergabe der großen Hessischen Ehrenzeichen in Gold vorbehalten. Diese hohe Auszeichnung wurde an Björn Marz, Axel Jost, Kai Hüther, Dieter Waldeck, Nicole Lenz, Rainer Thiele, Rolf Wende, Werner Ast, Markus Reitz, Antje Dörr, Holger Föhre, Reinhold Löffler, Thomas Weitzel, Hans-Walter Pnischeck, Thomas Petri, Anne-Maren Horn, Peter Zerbock, Heiko Friedrich, Georg Weiss, Manfred Forster und Helmut Günther überreicht. Damit endete ein Programmpunkt, der eindrucksvoll die personelle Kontinuität und die Leidenschaft widerspiegelte, die das hessische Schützenwesen seit 75 Jahren tragen.
Eine verdiente Würdigung für die Stimme des Verbandes
Ein ganz besonderer Moment der Anerkennung, markierte die Ernennung eines neuen Ehrenmitglieds. Nachdem er kurz zuvor bereits mit der Goldenen Medaille am grünen Band des Deutschen Schützenbundes ausgezeichnet worden war, rechnete der langjährige Pressereferent des Hessischen Schützenverbandes, Werner Wabnitz, offensichtlich nicht mit einer weiteren Steigerung der Ehrungen. Als Präsidentin Tanja Frank ihn zum Abschluss des Ehrungsblocks erneut auf die Bühne bat, dauerte es sichtlich einige Sekunden, bis Wabnitz realisierte, dass ihm eine der höchsten Auszeichnungen des Verbandes zuteilwerden sollte. Die Überraschung war dem Mann, der sonst meist hinter der Kamera oder am Notizblock steht, deutlich anzumerken.
Werner Wabnitz blickt auf eine beeindruckende Vita im hessischen Schützenwesen zurück. Bereits seit 1964 ist er Mitglied und begann seine sportliche Laufbahn bei der Privilegierten Schützengesellschaft Groß-Gerau. Schon in den 1980er Jahren verschrieb er sich der ehrenamtlichen Pressearbeit, zunächst in seinem Heimatverein und später auf Ebene des Schützenkreises. Über seine Tätigkeit als Bezirkspressereferent des Schützenbezirks 36 Rhein-Main-Modau führte ihn sein Weg schließlich in das Landespräsidium, wo er seit 2015 das Amt des Pressereferenten des Hessischen Schützenverbandes innehatte. In dieser Funktion prägte er über ein Jahrzehnt maßgeblich die Außendarstellung des Verbandes und des Sportschießens in ganz Hessen. Sichtbar gerührt dankte Wabnitz dem Präsidium und den Delegierten für diese unerwartete Ehre, die sein Lebenswerk im Dienste des Schützenwesens würdigt.
Landesvater würdigt „Herz, Heimat und Haltung“
Der feierliche Reigen der Ehrungen erfuhr eine prominente Unterbrechung, als der hessische Ministerpräsident Boris Rhein den Christian-Wirth-Saal betrat. Trotz eines engen Terminkalenders ließ es sich der Regierungschef nicht nehmen, dem Jubiläums-Schützentag persönlich beizuwohnen. In seiner Ansprache fand Rhein deutliche Worte der Wertschätzung für die gesellschaftliche Bedeutung der Schützenvereine. Die Hessischen Schützenvereine stünden für Herz, Heimat und Haltung, betonte der Ministerpräsident und führte weiter aus, dass diese Vereine nicht nur Dorf und Stadt verbinden, sondern das gesamte Land zusammenhalten würden. Wegen ihrer Kameradschaft und der Begeisterung für den Sport seien sie besonders wertvoll und prägend für die Gemeinschaft.
Mit Blick auf das 75-jährige Bestehen des Schützenverbandes schlug Boris Rhein den Bogen zur Landesgeschichte. 75 Jahre Hessischer Schützenverband seien mehr als nur ein Jubiläum, es sei ein Stück gelebte Geschichte Hessens. Seit der Gründung im Jahr 1951 hätten die Mitglieder zahlreiche sportliche Höhepunkte bei Welt- und Europameisterschaften sowie Olympischen Spielen erlebt und bedeutende Titel gesammelt. Damit seien die Schützinnen und Schützen wichtige Botschafter des Sports für das Land. Zudem betonte er, dass der Verband beispielhaft für die Verbindung von Tradition und Fortschritt sowie für Werte wie Verlässlichkeit, Respekt und Fairness stehe.
Hessen als verlässlicher Partner des Schießsports
Neben der ideellen Anerkennung unterstrich der Ministerpräsident auch die tatkräftige Unterstützung durch das Land Hessen. Er dankte allen Aktiven für ihren vorbildlichen Einsatz und stellte klar, dass das Vereinsleben ohne die zahlreichen Ehrenamtlichen und deren wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft nicht denkbar wäre. Dieses Engagement müsse man sehen, achten und konsequent unterstützen. Deshalb verstehe sich Hessen auch als Finanzierer des Schießsports. Als konkretes Beispiel nannte Rhein die Förderung des Bundesstützpunktes Wiesbaden/Frankfurt mit rund 2,4 Millionen Euro. Dieses nationale Trainingszentrum setze weltweit Maßstäbe und sichere die Spitzenposition des hessischen Schießsports.
Zum Abschluss seines Besuchs folgte ein zeremonieller Akt von bleibendem Wert für die Stadt Usingen. Ministerpräsident Boris Rhein trug sich gemeinsam mit DSB-Präsident Hans-Heinrich von Schönfels, HSV-Präsidentin Tanja Frank und dem Usinger Bürgermeister Steffen Wernard in das Goldene Buch der Stadt ein. Auch HSV-Ehrenpräsident Klaus Seeger, der Vorsitzende des SV Usingen Niklas Schnieders und Bezirksschützenmeister Jens Krüger verewigten sich in dem Dokument, was den historischen Charakter dieses 75. Hessischen Schützentages in der Buchfinkenstadt unterstrich.
75 Jahre Geschichte in Wort und Bild
Ein besonderer Höhepunkt der Versammlung markierte die Präsentation der neu erschienenen Chronik des Hessischen Schützenverbandes, die durch die Laudationes der beiden HSV-Ehrenpräsidenten Klaus Seeger und Hans-Heinrich von Schönfels eingeleitet wurde. In seiner Ansprache unterstrich Klaus Seeger, dass der größte Schatz des Schützenwesens die uneigennützige Bereitschaft der Ehrenamtlichen sei, sich in den Dienst der Sache zu stellen. Seeger betonte zudem die Notwendigkeit, den Entscheidungsgremien des Verbandes – namentlich dem Gesamtvorstand und der Delegiertenversammlung – wieder jenes Gewicht zu verleihen, das ihnen statutengemäß gebühre. Mit Blick auf die mediale Berichterstattung der letzten Wochen äußerte er sich erfreut darüber, dass das Sportschießen und das Schützenwesen wieder vermehrt positive Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erfahren, was in der Vergangenheit keineswegs selbstverständlich gewesen sei.
Hans-Heinrich von Schönfels würdigte in seinen Worten vor allem das Engagement der jüngeren Generation. Er ermutigte die Jugend, eigene Wege zu gehen, riet jedoch gleichzeitig dazu, die Erfahrung der Älteren nicht ungenutzt zu lassen. Mit einem Schmunzeln gab er den Nachwuchstalenten mit auf den Weg: „Die Fragen, die ihr euch heute stellt, hatten wir früher auch!“
Im Anschluss erläuterte der langjährige Pressereferent Werner Wabnitz den Entstehungsprozess des umfangreichen Werkes. Nachdem die letzte Chronik aus dem Jahr 1991 stammte und somit bereits über 30 Jahre alt war, wurde der Entschluss zur Neufassung im Jahr 2022 gefasst. Wabnitz dankte in diesem Zusammenhang seinem Vorgänger Herbert Vökel, auf dessen umfangreiches Archiv er zurückgreifen konnte, sowie dem Werbegrafiker und erfolgreichen Vorderladerschützen Alexander Schösser, der die visuelle Gestaltung maßgeblich begleitete.
Um die in der Chronik dokumentierte sportliche Exzellenz lebendig werden zu lassen, übernahm Axel Schell, die bekannte Stimme der Schützen-Bundesliga, die Moderation einer hochkarätig besetzten Gesprächsrunde. Er begrüßte mit Jürgen Hartmann, Manuela Schmermund, Carmen Giese und Walter Masing vier Ausnahmesportler auf der Bühne, die stellvertretend für die Erfolgsgeschichte des hessischen Schießsports stehen. Das Quartett gewährte tiefere Einblicke in ihre Karrieren, die sie von den heimischen Landesmeisterschaften bis hin zu Weltmeisterschaften sowie Olympischen und Paralympischen Spielen geführt hatten. Besonders eindringlich war der Appell der Para-Sportlerin Manuela Schmermund, die die anwesenden Funktionäre dazu aufrief, den Dialog mit Para-Sportlern zu suchen und stets ein offenes Ohr für deren spezifische Anliegen zu haben. Mit dem feierlichen Ausmarsch der Fahnenträger und dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne fand der festliche Teil der Versammlung schließlich seinen würdigen Abschluss.
Konstruktive Weichenstellungen im geschäftlichen Teil
Der anschließende geschäftliche Teil der Delegiertenversammlung zeichnete sich durch eine sachliche und effiziente Arbeitsweise aus, da in diesem Jahr keine kontroversen Grundsatzbeschlüsse auf der Tagesordnung standen. In ihrem Bericht zog Präsidentin Tanja Frank eine positive Bilanz der Verbandsarbeit und verwies insbesondere auf die erfolgreiche Weiterentwicklung des Projektes „Schützen im Dialog“. Durch die Schaffung einer aus Landesmitteln finanzierten Stelle für die Projektleitung konnten bereits zahlreiche neue Veranstaltungsformate realisiert werden, weitere befinden sich in der aktiven Planung. Eine personelle Zäsur kündigte unterdessen Landessportleiter Otmar Martin an, der die Delegierten darüber informierte, dass er im kommenden Jahr nicht erneut für sein Amt kandidieren werde.
Ein erfreuliches Bild zeichnete die Schützenjugend. Jugendsprecherin Marie Brohm berichtete, dass der Jugendvorstand nach längerer Zeit wieder vollständig besetzt sei, nachdem beim jüngsten Jugendtag auch die vakante Position der Jugendpressewartin erfolgreich neu vergeben werden konnte. Inhaltlich setzt die Jugend klare Schwerpunkte, insbesondere im Bereich der Prävention gegen sexualisierte Gewalt. Brohm unterstrich die Dringlichkeit dieses Themas sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene und betonte mit Nachdruck: „Es reicht nicht, nichts zu tun und zu hoffen, es wird schon nichts passieren.“ Der Jugendvorstand habe hierzu bereits mehrere konkrete Projekte initiiert.
Den formalen Abschluss der Berichterstattung bildete der Prüfbericht der Rechnungsprüfer, vorgetragen durch Heiko Dörr. Dieser attestierte dem Verband eine insgesamt positive Prüfung der Bilanz und des Jahresabschlusses. Eine kleinere Beanstandung im Vorfeld konnte laut Dörr bereits im laufenden Prozess problemlos korrigiert werden. Auch im Namen seines Rechnungsprüfer-Kollegen Dr. Thomas Eberwein stellte er folgerichtig den Antrag auf Entlastung des Präsidiums für das Geschäftsjahr 2025, dem die Delegierten einstimmig zustimmten. Auch der Haushaltsplan für das kommende Jahr passierte die Versammlung bei lediglich einer Gegenstimme.
Präsidentin Tanja Frank beendete die Versammlung sichtlich zufrieden und verabschiedete die Schützenfamilie mit dem Hinweis auf das kommende Jahr, wenn der Hessische Schützenverband vom 9. bis 11. April 2027 in Bürstadt zusammenkommen wird.
Ausschreibungen und Termine
Für alle Jugendwettkämpfe
Startberechtigung in den einzelnen Klassen nur unter Berücksichtigung des Waffengesetzes sowie aktueller Rahmenbedingungen.
Zur Siegerehrung erhalten die Erstplatzierten (Platz 1-3) je eine Urkunde der Hessischen Schützenjugend.
Die Siegerehrungen finden ca. eine Stunde nach Beendigung der Klasse bzw. Mannschaftswettkämpfe statt, diese kann aber aufgrund von Rahmenbedingungen entfallen. In diesem Fall werden sämtliche Ehrungen über die Schützenbezirke verteilt. Hierzu bitte die tagesaktuellen Aushänge beachten!
Es werden keine Matten (1.20, 1.40, 1.80 usw.) zur Verfügung gestellt. Eigene Matten, die der Sportordnung entsprechen, können verwendet werden.
Die Teilnehmer dürfen maximal an zwei Wettkämpfen pro Veranstaltungstag teilnehmen.
Ein Qualifikationsschießen auf Landesebene findet nicht statt.
Die Meldeadresse für alle Jugendwettkämpfe ist:
meldung.hsj@hess-schuetzen.de.
Bei allen Wettkämpfen der Hessischen Schützenjugend sind die Sicherheits- und Rahmenbedingungen des Hessischen Schützenverbandes zu beachten. Die aktuellen Sicherheits- und Rahmenbedingungen werden veröffentlicht.
Die Startkarten, Teilnehmerlisten, Bilder und Ergebnislisten werden auf unseren Social-Media-Kanälen veröffentlicht.
Für hier nicht geregeltes gilt die aktuelle Sportordnung des Deutschen Schützenbundes.
Sollten aus besonderen Gründen, wie z. B. der Pandemie-Entwicklung, Jugendwettkämpfe nicht durchführbar sein, können zur Weitermeldung an den Hessischen Schützenverband auf Antrag die Bezirksmeisterschaftsergebnisse gemeldet werden. Der Antrag muss formlos vom Bezirksjugendleiter mit Begründung an den Jugendvorstand des Hessischen Schützenverbandes per E-Mail: meldung.hsj(@)hess-schuetzen.de gestellt werden.
Wertung
Der Wettbewerb Luftgewehr und KK-Liegend (1.10 + 1.80) wird in allen Klassen in Zehntelwertung durchgeführt, ausgenommen ist der Shooty Cup und das Bezirksauswahlschießen hier erfolgt eine Ringwertung.
Eine Durchführung der Jugendveranstaltung ist von Rahmenbedingungen abhängig und kann kurzfristig abgesagt werde
Der Hessische Schützenverband führt einen Schulvergleich im Bogenschießen zur Ermittlung der Landessieger am 17. Januar 2026 mit dem Recurvebogen im LLZ Frankfurt durch.
Teilnahmeberechtigt sind alle hessischen Schulen bzw. Kooperationen von Schulen mit Bogensportvereinen. Die Bogensportvereine müssen Mitglied im Hessischen Schützenverband sein.
NK 1-Kaderschützen sind nicht startberechtigt.
Klassen
Schüler C 2016 bis 2018 80 cm Auflage
Schüler B 2014 bis 2015 80 cm Auflage
Schüler A 2012 bis 2013 60 cm Auflage
Jugend 2009 bis 2011 40 cm Auflage
Junioren 2006 bis 2008 40 cm Auflage
Modus
- Alle Klassen schießen 2 x 30 Pfeile auf 18 m Entfernung (außer Schülerklasse C).
- Die Schülerklasse C schießt 30 Pfeile auf 10 m.
- Es werden Passen mit 3 Pfeilen geschossen.
- Die Schießzeit einer Phase beträgt 2 Minuten.
- Es erfolgt eine Einzelwertung in den jeweiligen Klassen.
- Eine Trennung in Jungen und Mädchen erfolgt nicht.
- Die Addition der Ergebnisse der besten drei Starter einer Schule aus allen Wettkampfklassen ergibt die Schulauswahl und wird für die Mannschaftswertung herangezogen.
- Außer den beschriebenen Besonderheiten dieser Veranstaltung gilt die Sportordnung des Deutschen Schützenbundes.
Meldeschluss
Die Schulen bzw. Kooperationen von Schulen mit Bogensportvereinen melden Ihre Teilnehmer bis 6. Dezember 2025 an den Hessischen Schützenverband. Ein entsprechender Meldebogen kann in der Geschäftsstelle des Hessischen Schützenverbandes angefordert werden und steht auf der Internetseite des Hessischen Schützenverbandes unter Service und Download zur Verfügung.
Durchführung
Wettkampfbeginn: 13.00 Uhr
Anmeldung und Bogenkontrolle: 1 Stunde vor Wettkampfbeginn
Endkampf
Der Endkampf des Deutschen Schützenbundes findet am
28. März in Gudensberg statt.
1. Teilnehmer
Einzelschützen der Schüler- und Jugendklasse getrennt nach Recurve-, Blank-, Lang- und Compoundbogen. Die Startberechtigung gilt für den Hauptverein. Eine Unterteilung in männliche und weibliche Teilnehmer erfolgt nicht.
NK 1-, NK 2- und Landeskaderangehörige sind startberechtigt, wenn sie vom Verein oder Landestrainer gemeldet werden. Meldet der Verein hat der Landestrainer ein Vetorecht.
2. Jahrgänge
Jugendklasse I Jahrgang 2009
Jugendklasse II Jahrgang 2010
Jugendklasse III Jahrgang 2011
Schülerklasse I Jahrgang 2012
Schülerklasse II Jahrgang 2013
Schülerklasse III Jahrgang 2014
Schülerklasse IV Jahrgang 2015
Schülerklasse V Jahrgang 2016
Schülerklasse VI Jahrgang 2017
3. Startgeld
Beim Endkampf wird ein Startgeld von 15 EUR erhoben und den Vereinen in Rechnung gestellt. Die Vereine erhalten einen Zuschuss von 15 EUR pro teilnehmenden Jungschützen.
Startgeld = Reuegeld
4. Disziplinen
Jugendklasse (I bis III) 60 Pfeile auf 18 m
Schülerklasse (I und II) 60 Pfeile auf 18 m
Schülerklasse (III und IV) 60 Pfeile auf 18 m
Schülerklasse (V und VI) 30 Pfeile auf 10 m
In den Schülerklassen V und VI darf der einteilige oder geteilte Bogen mit einem Visier keine Stabilisatoren und zusätzliche Gewichte haben.
5. Scheibenauflagen
Die Scheibenauflagen entsprechen denen bei den Hessischen Meisterschaften in den jeweiligen Klassen und Disziplinen.
6. Durchführung
Es gilt die Sportordnung des Deutschen Schützenbundes.
7. Ergebnismeldung und Meldeschluss
a) Die Meldung muss folgendes beinhalten:
Disziplin-Nummer, Name, Vorname, Geburtsdatum, Verband, Wettkampfpass-Nr., Vereins-Nr., Name des Vereins, Mitgliedsnummer und Ergebnis.
b) Die Vereine melden bis spätestens 6. Dezember 2025 an den Hessischen Schützenverband unter der E-Mail-Adresse meldung.hsj@hess-schuetzen.de.
8. Endkampf
Zur Ermittlung der Landessieger werden alle gemeldeten Schützen eingeladen. Der Endkampf findet am 17. Januar 2026 im LLZ Frankfurt statt.
9. Einladungen und Startkarten
Die Teilnehmerlisten werden im Internet auf der Seite der Jugend veröffentlicht. Eine direkte Einladung an die Vereine erfolgt nicht. Die Schützenbezirke erhalten eine Teilnehmerliste.
1. Teilnehmer
Einzelschützen der Schüler- und Jugendklasse. Die Startberechtigung gilt für den Hauptverein.
Zugelassen werden die Teilnehmer nach den jeweiligen Standkapazitäten.
Startmöglichkeiten für mindestens 10 Teilnehmer eines Jahrgangs sollten vorhanden sein.
Es erfolgt eine getrennte Wertung für männliche und weibliche Teilnehmer.
Starten in einem Jahrgang weniger als 4 Schützen erfolgt eine gemeinsame Wertung der männlichen und weiblichen Teilnehmer.
NK 1-, NK 2- und Landeskaderangehörige sind nicht startberechtigt.
2. Jahrgänge
Jugendklasse I Jahrgang 2010
Jugendklasse II Jahrgang 2011
Schülerklasse I Jahrgang 2012
Schülerklasse II Jahrgang 2013
Schülerklasse III Jahrgang 2014
Schülerklasse IV Jahrgang 2015
Schülerklasse V Jahrgang 2016 und jünger
Startberechtigung in den einzelnen Klassen nur unter Berücksichtigung des Waffengesetzes.
3. Startgeld
Beim Endkampf wird ein Startgeld von 15 EUR erhoben und den Vereinen in Rechnung gestellt. Die Vereine erhalten einen Zuschuss von 15 EUR pro teilnehmenden Jungschützen.
Startgeld = Reuegeld
4. Schusszahlen
Schülerklassen 20 Schuss
Jugendklassen 40 Schuss
5. Wettkampfscheiben
Wettkampfscheiben mit Zulassung des Hessischen Schützenverbandes.
6. Durchführung
Für die Einladung und Durchführung auf Schützenbezirksebene sind die Bezirksjugendleiter verantwortlich.
Es gilt die aktuelle Sportordnung des Deutschen Schützenbundes.
7. Ergebnismeldung und Meldeschluss
Die Meldung der Ergebnisse muss mit DAVID 21 oder der zur Verfügung stehenden Excel-Datei erfolgen.
a) Die Ergebnismeldung muss folgendes beinhalten:
Disziplin Nr., Name, Vorname, Verband, Verein Nr., Verein, Ergebnis, Geb.Dat. und Wettkampfpass Nr.
b) Die Bezirksjugendleiter melden ihre Ergebnisse bis spätestens 26. März 2026 an den Hessischen Schützenverband unter der E-Mailadresse: meldung.hsj@hess-schuetzen.de.
8. Einladungen und Startkarten
Die Teilnehmerlisten werden im Internet auf der Seite der Jugend veröffentlicht. Eine direkte Einladung an die Vereine erfolgt nicht. Der Schützenbezirk erhält eine Teilnehmerliste.
9. Endkampf
Zur Ermittlung der Landessieger werden die bis zu 10 besten Teilnehmer der einzelnen Jahrgänge aus den Ergebnislisten der Schützenbezirke eingeladen.
Der Endkampf findet am 16. Mai 2026 im Landesleistungszentrum Frankfurt am Main statt.
1. Teilnehmer
Alle Vereine des Hessischen Schützenverbandes.
2. Klassen
Schülerklasse Jahrgang 2012 und jünger
3. Startgeld
Beim Endkampf wird ein Startgeld von 15 EUR pro Schütze erhoben und den Vereinen in Rechnung gestellt. Die Vereine erhalten einen Zuschuss von 15 EUR pro teilnehmenden Jungschützen.
Startgeld = Reuegeld
4. Zusammensetzung und Mannschaftsstärke
Eine Mannschaft besteht aus 2 Teilnehmern, ggf. unterschiedlicher Disziplinen (Luftgewehr/Luftpistole).
5. Schusszahlen
Schülerklasse 20 Schuss je Teilnehmer
6. Wettkampfscheiben
Wettkampfscheiben mit Zulassung des Hessischen Schützenverbandes.
7. Startberechtigung
Die Startberechtigung ergibt sich aus der Mitgliedschaft im Verein unter Berücksichtigung des Waffengesetzes
8. Durchführung
Soweit nicht anders bestimmt, gilt für die Durchführung die Sportordnung des Deutschen Schützenbundes.
9. Wertung
Wenn am Wettkampf mehr als zwei reine Luftpistolenmannschaften teilnehmen, wird es eine eigene Wertung geben.
10. Hauptrunde
Die Vereine melden ihre Mannschaften gemäß der von den Schützenbezirken vorgegebenen Fristen. Die Meldungen enthalten Disziplin Nr., Name, Vorname, Verband, Verein Nr., Verein, Ergebnis, Geb.Dat. und Wettkampfpassnummer.
Innerhalb der Schützenbezirke ermitteln die qualifizierten Mannschaften in einem Ausscheidungswettkampf die Bezirkssieger.
Verantwortlich für die Einladung und Durchführung sind die Bezirksjugendleiter. Die Ergebnismeldung der Hauptrunde erfolgt bis spätestens 26. März 2026 mit der zur Verfügung gestellten Excel-Datei durch die Bezirksjugendleiter an den Hessischen Schützenverband unter der E-Mail-Adresse: meldung.hsj@hess-schuetzen.de
12. Endkampf
Am Endkampf nehmen mindestens die Bezirkssieger und die jeweils Zweitplatzierten, sowie die 3 besten Schülermannschaften, die mit mindestens 2 Luftpistolenschützen geschossen haben, teil und ermitteln den Landessieger.
Der Endkampf findet am 17. Mai 2026 im Landesleistungszentrum Frankfurt am Main statt.
13. Einladungen und Startkarten
Die Teilnehmerlisten werden im Internet auf der Seite der Jugend veröffentlicht. Eine direkte Einladung an die Vereine erfolgt nicht. Die Schützenbezirke erhalten eine Teilnehmerliste.
14. Endkampf Deutscher Schützenbund
Der Endkampf des Deutschen Schützenbundes findet am 27. August 2026 in München statt.
Ausschreibung des Deutschen Schützenbundes
3.1 Mannschaftszusammensetzung
Eine Landesverbandsmannschaft besteht aus 2 Luftgewehrschützen und 2 Luftpistolenschützen, wobei sich die Landesverbandsmannschaft aus max. 2 Vereinen zusammensetzen kann.
Der Hessische Schützenverband meldet die beste teilnehmende Gewehr- und Pistolenmannschaft an den Deutschen Schützenbund.
Das Jahrgangsschießen wird nur durchgeführt, wenn mehr als 20 Teilnehmer gemeldet werden.
1. Teilnehmer
Einzelschützen der Jugend- und Juniorenklassen. Die Startberechtigung gilt für den Hauptverein. Zugelassen werden die Teilnehmer nach den jeweiligen Standkapazitäten. Es erfolgt keine Unterteilung in männliche und weibliche Teilnehmer.
NK 1-, NK 2- und Landeskaderangehörige sind startberechtigt, wenn sie vom Verein oder Landestrainer gemeldet werden. Meldet der Verein hat der Landestrainer ein Vetorecht.
2. Jahrgänge
Juniorenklasse I Jahrgang 2006 bis 2008
Juniorenklasse II Jahrgang 2009
Jugendklasse I Jahrgang 2010
Jugendklasse II Jahrgang 2011
Jugendklasse Jahrgang 2012
Landeskader Jahrgang 2006 bis 2012
3. Startgeld
Beim Endkampf wird ein Startgeld von 15 EUR erhoben und den Vereinen in Rechnung gestellt. Die Vereine erhalten einen Zuschuss von 15 EUR pro teilnehmenden Jungschützen.
Startgeld = Reuegeld
4. Schusszahlen
Endkampf:
Juniorenklassen 60 Schuss
Jugendklassen 60 Schuss
5. Wettkampfscheiben
Es wird auf elektronische Wettkampfscheiben geschossen.
6. Durchführung
Es gilt die aktuelle Sportordnung des Deutschen Schützenbundes.
7. Meldung und Meldeschluss
a) Die Meldung muss folgendes beinhalten:
Disziplin Nr., Name, Vorname, Verband, Verein Nr., Verein, Ergebnis, Geb.Dat. und Wettkampfpass Nr.
b) Die Vereine melden ihre Teilnehmer nach Möglichkeit mit der vorgegebenen Excel-Datei bis spätestens 26. März 2026 an den Hessischen Schützenverband unter der E-Mail-Adresse: meldung.hsj@hess-schuetzen.de.
c) Sollten sich mehr als 40 Teilnehmer melden, erfolgt der Start in der Reihenfolge der Anmeldungen.
8. Endkampf
Der Wettkampf findet am 02. Mai 2026 im Landesleistungszentrum Frankfurt am Main statt.
9. Einladungen und Startkarten
Die Teilnehmerlisten werden im Internet auf der Seite der Jugend veröffentlicht. Eine direkte Einladung an die Vereine erfolgt nicht. Die Schützenbezirke erhalten eine Teilnehmerliste.
Das Jahrgangsschießen wird nur durchgeführt, wenn mehr als 40 Teilnehmer gemeldet werden.
1. Teilnehmer
Einzelschützen der Schüler- und Jugendklassen. Die Startberechtigung gilt für den Hauptverein. Zugelassen werden die Teilnehmer nach den jeweiligen Standkapazitäten. Es sollen aber Startmöglichkeiten für mindestens 10 Teilnehmer eines Jahrgangs vorhanden sein. Es erfolgt eine getrennte Wertung in männliche und weibliche Teilnehmer.
Starten in einem Jahrgang weniger als 4 Schützen erfolgt eine gemeinsame Wertung m/w
NK1-, NK2- und Landeskaderangehörige sind nicht startberechtigt.
2. Jahrgänge
Jugendklasse I Jahrgang 2010
Jugendklasse II Jahrgang 2011
Schülerklasse I Jahrgang 2012
Schülerklasse II Jahrgang 2013
Schülerklasse III Jahrgang 2014
Schülerklasse IV Jahrgang 2015
Schülerklasse V Jahrgang 2016 und jünger
Startberechtigung in den einzelnen Klassen nur unter Berücksichtigung des Waffengesetzes.
3. Startgeld
Beim Endkampf wird ein Startgeld von 15 EUR erhoben und den Vereinen in Rechnung gestellt. Die Vereine erhalten einen Zuschuss von 15 EUR pro teilnehmenden Jungschützen.
Startgeld = Reuegeld
4. Schusszahlen
Bezirksebene:
Schülerklassen 30 Schuss
Jugendklassen 30 Schuss
Endkampf:
Schülerklassen 60 Schuss
Schülerklasse Jahrgang 2015 und jünger 30 Schuss
Jugendklassen 60 Schuss
5. Wettkampfscheiben
Wettkampfscheiben mit Zulassung des Hessischen Schützenverbandes.
6. Durchführung
Es gilt die aktuelle Sportordnung des Deutschen Schützenbundes.
7. Ergebnismeldung und Meldeschluss
Die Meldung der Ergebnisse muss mit DAVID 21 oder der zur Verfügung stehenden Excel-Datei erfolgen.
a) Die Ergebnismeldung muss folgendes beinhalten:
Disziplin Nr., Name, Vorname, Verband, Verein Nr., Verein, Ergebnis, Geb.Dat. und Wettkampfpass Nr.
b) Die Bezirksjugendleiter melden ihre Ergebnisse bis spätestens 16.September 2026 an den Hessischen Schützenverband unter der E-Mailadresse:
meldung.hsj@hess-schuetzen.de.
8. Einladungen und Startkarten
Die Startkarten und Teilnehmerlisten werden im Internet auf der Seite der Jugend veröffentlicht. Eine direkte Einladung an die Vereine erfolgt nicht. Die Schützenbezirke erhalten eine Teilnehmerliste.
9. Endkampf
Zur Ermittlung der Landessieger werden die bis zu 10 besten Teilnehmer der einzelnen Jahrgänge aus den Ergebnislisten der Schützenbezirke eingeladen.
Der Endkampf findet am 29. November 2026 im Landesleistungszentrum Frankfurt am Main statt.
Die Hessische Jugendmeisterschaft Lichtschießen wird nur durchgeführt, wenn mindestens 30 Teilnehmer gemeldet werden.
1. Teilnehmer
Einzelschützen der Schülerklasse.
Die Teilnehmer müssen Mitglied in einem dem Hessischen Schützenverband angehörendem Verein sein.
Zugelassen werden die Teilnehmer nach Eingang der Meldungen bis zum Erreichen der maximalen Standkapazitäten. Es werden mindestens 10 Anlagen je Durchgang zur Verfügung stehen. Es erfolgt eine getrennte Wertung in männliche und weibliche Teilnehmer.
Starten in einem Jahrgang weniger als 4 Schützen erfolgt eine gemeinsame Wertung von männlichen und weiblichen Teilnehmern.
2. Jahrgänge
Schülerklasse III Jahrgang 2014
Schülerklasse IV Jahrgang 2015
Schülerklasse V Jahrgang 2016
Schülerklasse VI Jahrgang 2017
Schülerklasse VII Jahrgang 2018 bis 2019
3. Startgeld
Beim Endkampf wird ein Startgeld von 15 EUR erhoben und den Vereinen in Rechnung gestellt. Die Vereine erhalten einen Zuschuss von 15 EUR pro teilnehmenden Jungschützen.
Startgeld = Reuegeld
4. Schusszahlen
Schülerklasse 20 „Schusssimulation“
5. Wettbewerb
a) Ausgetragen wird ein Dreikampf bestehend aus einer
Lichtschießdisziplin (b) und vier allgemeinen Disziplinen
(c bis f). Die beiden besten Disziplinen gehen in die
Wertung.
b) Mit dem Lichtgewehr oder der Lichtpistole werden 20 Schuss stehend aufgelegt in15 Minuten Vorbereitungs- und Probezeit und 30 Minuten geschossen. Die geschossene Ringzahl geht als Punkte in die Wertung ein. Das Tragen von Schießsportkleidung (Schießhose, Schuhe oder Jacke) ist nicht gestattet.
c) Schnelligkeit: 30 m Sprintlauf
d) Koordination: Balancieren
e) Geschicklichkeit: Büchsen werfen
f) Konzentration: Memory
g) Für jede Disziplin werden für den ersten Platz 100 Punkte, für den zweiten Platz 95 Punkte, für den dritten Platz 90 Punkte und ab dem vierten Platz die Punkte in Einerschritten vergeben. Die Punkte in die Wertung ein. Die Addition der drei Wertungen geschossenen Ringe gehen als (b, c und f) ergibt das Gesamtergebnis (als Punkte). Bei Punktegleichstand entscheidet das geschossene Ergebnis.
6. Durchführung
Geschossen wird auf Zielboxen von Red Dot.
Lichtgewehre / -pistolen werden nicht gestellt.
Diese müssen zu den bereitgestellten Zielboxen kompatibel sein. Geschossen wird im Stehend-Anschlag Auflage ohne Schießkleidung. Für hier nicht Geregeltes gilt die aktuelle Sportordnung des Deutschen Schützenbundes.
7. Meldung und Meldeschluss
a) Die Meldung muss folgendes beinhalten:
Disziplin Nr., Name, Vorname, Verband, Verein Nr., Verein, Ergebnis, Geb.Dat. und Wettkampfpass Nr.
b) Die Vereine melden ihre Teilnehmer nach Möglichkeit mit der vorgegebenen Excel-Datei bis spätestens 26. März 2026 an den Hessischen Schützenverband unter der E-Mailadresse: meldung.hsj(@)hess-schuetzen.de.
8. Wettkampftermin / Austragungsort
Der Wettkampf findet am 02. Mai 2026 im Landesleistungszentrum Frankfurt am Main statt.
1. Teilnehmer
Einzelschützen der Schülerklasse.
Die Teilnehmer müssen Mitglied in einem dem Hessischen Schützenverband angehörendem Verein sein.
Zugelassen werden die Teilnehmer nach Eingang der Meldungen bis zum Erreichen der maximalen Standkapazitäten. Es erfolgt eine getrennte Wertung in männliche und weibliche Teilnehmer sowie eine Mannschaftswertung je eine in den Disziplinen LiG, LiP und LiG 3-Stellung. Die Mannschaften werden vor Ort zusammengestellt.
2. Klasse
Schüler II Jahrgang 2014 bis 2015
Schüler III Jahrgang 2016 bis 2017
3. Startgeld
Startgeld siehe Meisterschaften.
Startgeld = Reuegeld
4. Schusszahlen
Schülerklasse 20 „Schusssimulation“ (LiG / LiP), 30 „Schussimulation“ (LiG 3-Stellung)
6. Durchführung
Geschossen wird auf Zielboxen von Red Dot.
Lichtgewehre / -pistolen werden nicht gestellt.
Diese müssen zu den bereitgestellten Zielboxen kompatibel sein.
Geschossen wird beim LiG und der LiP ein 20 Schuss Programm frei Hand in 30 Minuten Wettkampfzeit sowie 15 Minuten Vorbereitungs- und Probezeit.
Beim LiG 3-Stellung werden 3 x 10 Schuss in 25 / 20 / 30 Minuten (zeiten kn/lg/st inkl. Probe/ Vorbereitung) geschossen.
Für hier nicht Geregeltes gilt die aktuelle Sportordnung des Deutschen Schützenbundes.
7. Meldung und Meldeschluss
- Die Meldung der Ergebnisse muss mit DAVID 21 oder der zur Verfügung stehenden Excel-Datei erfolgen.
- Die Meldung muss folgendes beinhalten:
Disziplin Nr., Name, Vorname, Verband, Verein Nr., Verein, Ergebnis, Geb.Dat. und
Wettkampfpass Nr.
- Die Bezirke melden ihre Teilnehmer nach Möglichkeit mit der vorgegebenen Excel-Datei bis spätestens 26. März 2026 an den Hessischen Schützenverband unter der E-Mailadresse: meldung.hsj(@)hess-schuetzen.de.
8. Wettkampftermin / Austragungsort
Der Wettkampf findet am 03. Mai 2026 in der kleinen Schießhalle im Landesleistungszentrum Frankfurt am Main statt.
Das Jahrgangsschießen wird nur durchgeführt, wenn mindestens 20 Teilnehmer gemeldet werden.
1. Teilnehmer
Einzelschützen der Jugend- und Juniorenklassen. Die Startberechtigung gilt für den Hauptverein. Zugelassen werden die Teilnehmer nach den jeweiligen Standkapazitäten. Es erfolgt keine getrennte Wertung in männliche und weibliche Teilnehmer.
NK 1-, NK 2- und Landeskaderangehörige sind startberechtigt, wenn sie vom Verein oder Landestrainer gemeldet werden. Meldet der Verein hat der Landestrainer ein Veto recht.
2. Jahrgänge
Juniorenklasse I Jahrgang 2006 bis 2007
Juniorenklasse II Jahrgang 2009
Jugendklasse I Jahrgang 2010
Jugendklasse II Jahrgang 2011
Jugendklasse Jahrgang 2012
NK2 + Landeskader Jahrgang 2006 bis 2012
Startberechtigung in den einzelnen Klassen nur unter Berücksichtigung des Waffengesetzes.
3. Startgeld
Beim Endkampf wird ein Startgeld von 15 EUR erhoben und den Vereinen in Rechnung gestellt. Die Vereine erhalten einen Zuschuss von 15 EUR pro teilnehmenden Jungschützen.
Startgeld = Reuegeld
4. Schusszahlen
Endkampf:
Juniorenklassen 3 x 20 Schuss
Jugendklassen 3 x 20 Schuss
5. Wettkampfscheiben
Es wird auf elektronische Wettkampfscheiben geschossen.
6. Durchführung
Es gilt die aktuelle Sportordnung des Deutschen Schützenbundes.
7. Meldung und Meldeschluss
a) Die Meldung muss folgendes beinhalten:
Disziplin Nr., Name, Vorname, Verband, Verein Nr., Verein, Ergebnis, Geb.Dat. und Wettkampfpass Nr.
b) Die Vereine melden ihre Teilnehmer nach Möglichkeit mit der vorgegebenen Excel-Datei bis spätestens 26. März 2026 an den Hessischen Schützenverband unter der Mailadresse: meldung.hsj@hess-schuetzen.de.
c) Sollten sich mehr als 30 Teilnehmer melden, erfolgt der Start in der Reihenfolge der Anmeldungen.
8. Endkampf
Der Wettkampf findet am 02. Mai 2026 im Landesleistungszentrum Frankfurt am Main statt. Eine Durchführung der Veranstaltung ist von Hygienebestimmungen sowie weiteren Rahmenbedingungen abhängig und kann kurzfristig abgesagt werden.
9. Einladungen und Startkarten
Die Teilnehmerlisten werden im Internet auf der Seite der Jugend veröffentlicht. Eine direkte Einladung an die Vereine erfolgt nicht. Die Schützenbezirke erhalten eine Teilnehmerliste.
1. Teilnehmer
Alle Schützenbezirke des Hessischen Schützenverbandes.
2. Klassen
Schülerklasse Jahrgang 2012 und jünger
Jugendklasse Jahrgang 2010 und 2011
Juniorenklasse Jahrgang 2008 und 2009
Startberechtigung in den einzelnen Klassen erfolgt nur unter Berücksichtigung des Waffengesetzes und der Hygienebestimmungen.
3. Zusammensetzung und Mannschaftsstärke
Die Mannschaften können sich aus Luftgewehr- und Luftpistolenteilnehmern je 2 Teilnehmern der Schüler-, Jugend- und Juniorenklasse II zusammensetzen, wobei nur der beste Teilnehmer der Schülerklasse in die Mannschaftswertung aufgenommen wird. Die Mannschaften müssen aus 2 Teil-nehmern der Schüler- und mindestens 2 Teilnehmern der Jugendklasse bestehen. Somit können z.B. 2 Schüler, 2 Jugendliche, 2 Junioren II oder 2 Schüler, 4 Jugendliche eingesetzt werden.
4. Schusszahl
Schülerklasse 20 Schuss je Teilnehmer
Jugendklasse 40 Schuss je Teilnehmer
Juniorenklasse II 40 Schuss je Teilnehmer
5. Wettkampfscheiben
Wettkampfscheiben mit Zulassung des Hessischen Schützenverbandes.
6. Startberechtigung
Die Startberechtigung ergibt sich aus der Mitgliedschaft im Verein. Ein Wettkampfpass muss vorhanden sein.
7. Meldung und Meldeschluss
a) Die Meldung muss folgendes beinhalten:
Disziplin Nr., Name, Vorname, Verband, Verein Nr., Verein, Ergebnis, Geb.Dat. und Wettkampfpass Nr.
b) Die Schützenbezirke melden ihre Auswahlmannschaften mit der vorgegebenen Excel-Datei oder mit DAVID21 an den Hessischen Schützenverband bis spätestens 16. September 2026 unter der Mailadresse: meldung.hsj@hess-schuetzen.de.
8. Endkampf
Am Endkampf nehmen Schützenbezirke mit der ersten Mannschaft teil. Weitere Mannschaften der Schützenbezirke werden nach Standkapazität eingeladen.
Der Endkampf findet am 28. November 2026 im Landesleistungszentrum Frankfurt am Main statt. Eine Durchführung der Veranstaltung ist von Hygienebestimmungen sowie weiteren Rahmenbedingungen abhängig und kann kurzfristig abgesagt werden.
9. Einladungen und Startkarten
Die Teilnehmerlisten werden im Internet auf der Seite der Jugend veröffentlicht. Eine direkte Einladung an die Vereine erfolgt nicht. Die Schützenbezirke erhalten eine Teilnehmerliste.
1. Teilnehmer
Einzelschützen der Jahrgänge 2008 und jünger. Die Startberechtigung gilt für den Hauptverein. Zugelassen werden die Teilnehmer nach den jeweiligen Standkapazitäten. Eine Unterteilung in männliche und weibliche Teilnehmer erfolgt nicht. Der Wettkampf wird nur durchgeführt, wenn mindestens 10 Teilnehmer in einer Klasse gemeldet werden
2. Klassen
Jugend- und Junioren Jahrgang 2008 bis 2011
Schülerklasse Jahrgang 2012 und jünger
Startberechtigung in den einzelnen Klassen erfolgt nur unter Berücksichtigung des Waffengesetzes.
3. Startgeld
Es wird ein Startgeld von 15 EUR erhoben und den Vereinen in Rechnung gestellt. Die Vereine erhalten einen Zuschuss von 15 EUR pro teilnehmenden Jungschützen.
Startgeld = Reuegeld
4. Schusszahl
Qualifikation 20 Schuss (nach Sportordnung)
Finale
5. Wettkampfscheiben
Wettkampfscheiben mit Zulassung des Hessischen Schützenverbandes.
6. Durchführung
Soweit nicht anders bestimmt, gilt für die Durchführung die aktuelle Sportordnung des Deutschen Schützenbundes.
7. Meldung und Meldeschluss
a) Die Meldung muss folgendes beinhalten:
Disziplin Nr., Name, Vorname, Verband, Verein Nr., Verein, Ergebnis, Geb.Dat. und Wettkampfpass Nr.
b) Die Vereine melden ihre Teilnehmer nach Möglichkeit mit der vorgegebenen Excel-Datei bis spätestens,
16. September 2026 an den Hessischen Schützenverband unter der E-Mailadresse: meldung.hsj@hess-schuetzen.de.
c) Sollten sich mehr als 30 Teilnehmer melden, erfolgt der Start in der Reihenfolge der Anmeldungen.
8. Einladungen und Startkarten
Die Teilnehmerlisten werden im Internet auf der Seite der Jugend veröffentlicht. Eine direkte Einladung an die Vereine erfolgt nicht. Die Schützenbezirke erhalten eine Teilnehmerliste.
9. Modus:
Nach dem Qualifikationswettkampf findet ein Luftdruckfinale nach Sportordnung der besten 8 Teilnehmer je Klasse statt.
10. Wettkampftermin/Austragungsort
Der Wettkampf findet am 29. November 2026 im Landesleistungszentrum Frankfurt am Main statt.
Erfolgreiches Jugend-Wettkampfwochenende im LLZ Frankfurt
Bezirksauswahlschießen: Bezirk 25 erneut das Maß der Dinge
Auch in diesem Jahr dominierte der Bezirk 25 Vogelsberg das Bezirksauswahlschießen eindrucksvoll. Seit der Gründung der neuen Bezirksstruktur im Jahr 2017 gehört Bezirk 25 zu den konstant stärksten Teilnehmern dieses Wettbewerbs und konnte seine Erfolgsserie 2025 erneut fortsetzen. Lediglich 2019 musste man sich denkbar knapp dem Bezirk Nassau geschlagen geben, der damals mit 1.721 Ringen um fünf Zähler die Nase vorn hatte.
Die Beteiligung bewegte sich wie in den Vorjahren auf konstantem Niveau: 13 Bezirke mit insgesamt 19 Mannschaften traten an. Obwohl auch in diesem Jahr keine reine Luftpistolen-Mannschaft gemeldet war, gingen immerhin elf Pistolenschützen an den Start, die in die Mannschaften der Luftgewehrschützen integriert wurden.
Neben den sportlichen Leistungen sorgten auch attraktive Preise für zusätzliche Motivation. Unter den teilnehmenden Bezirken wurden insgesamt 75.000 Diabolos von H&N sowie ein Lichtgewehr von Walther verlost. Über das Lichtgewehr durfte sich der Bezirk 18 freuen, während die Diabolos an die drei bestplatzierten Bezirke gingen. Zusätzlich wurden im Rahmen einer Tombola weitere Preise unter den Einzelschützen verlost.
Auch sportlich bestätigte sich die Ausnahmestellung des Bezirks 25 Vogelsberg: Mit 1.749 Ringen setzte sich die erste Mannschaft souverän an die Spitze des Klassements und sicherte sich den Sieg vor der Konkurrenz.
Zur Siegermannschaft gehörten Liana Müller, Viktoria von Schönfels, Lorena Orth, Anna-Lena Rahn, Marlen Kimpel und Finja Graulich, die mit durchweg starken Einzelergebnissen den Grundstein für den Erfolg legten.
Auf Rang zwei folgte der Bezirk 19 Hersfeld mit 1.729 Ringen, der dem Sieger lange Zeit dicht auf den Fersen blieb und ebenfalls eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigte.
Den dritten Platz sicherte sich die zweite Mannschaft des Bezirks 25 Vogelsberg mit 1.684 Ringen und machte damit den sportlich starken Auftritt der Vogelsberger perfekt.
⇒ Alle Ergebnisse des Bezirksauswahlschießens 2025 gibt es hier!
Jahrgangsschießen 3-Stellung: Nachwuchsarbeit zeigt Wirkung – Beteiligung jedoch rückläufig
Im Jahrgangsschießen Luftgewehr 3-Stellung wurden ebenfalls starke Einzelleistungen erzielt. Gleichzeitig machte Jugendleiter Stefan Rinke auf eine Entwicklung aufmerksam, die den Verband nachdenklich stimmt: Mit nur 34 Teilnehmern verzeichnete das Jahrgangsschießen die bislang niedrigste Beteiligung seit Jahren. Gerade der 3-Stellungskampf sei jedoch eine zentrale Grundlage für die Kaderbildung und den späteren Einstieg in die Kleinkaliber-Disziplinen. Entsprechend wichtig sei es, künftig wieder mehr Vereine und Jugendliche für diesen anspruchsvollen Wettbewerb zu begeistern.
Erfreulich ist hingegen die erkennbare Qualität der Nachwuchsarbeit in vielen Vereinen. Zahlreiche Klubs sind auch im Bereich Lichtschießen aktiv und bauen ihre Talente schrittweise und altersgerecht auf – ein Ansatz, der sich inzwischen deutlich in den sportlichen Leistungen widerspiegelt. Kaderschützen durften, wie üblich, nur auf Einladung oder mit Befürwortung des Landestrainers in den Kaderklassen an den Start gehen.
Jahrgangsschießen Luftgewehr 3-Stellung: Starke Leistungen auf hohem Niveau
Das beste Resultat des Wettkampftages erzielte Daria Kozak (SV Herbelhausen) im Jahrgang 2009 (weiblich) mit 572 Ringen. Ihre konstant hohen Serien unterstrichen eindrucksvoll ihre technische Sicherheit.
Ebenfalls auf sehr hohem Niveau präsentierte sich Moritz Weber (SSV Großenhausen) im Jahrgang 2010 (männlich). Mit 568 Ringen lieferte er eine nahezu fehlerfreie Vorstellung ab, darunter eine perfekte Serie mit 100 Ringen im Liegendanschlag.
Das höchste Ergebnis im Schülerbereich erzielte Bendik Hoßfeld (SV Eitra 1902) im Jahrgang 2013 mit 567 Ringen. Vor allem seine starken liegenden Serien waren ausschlaggebend für das Tagesbestergebnis in dieser Altersklasse.
Ein besonderes Augenmerk galt den jüngsten Teilnehmerinnen im Jahrgang 2014 (Schüler 4 weiblich), in dem lediglich 30 Schuss abgegeben wurden. Hier setzte sich Philia Fröhlich (KKSV Wabern) mit hervorragenden 285 Ringen (91/100/94) durch und demonstrierte bereits in jungen Jahren ein bemerkenswertes technisches Niveau.
⇒ Alle Ergebnisse des Jahrgangsschießens Luftgwehr 3-Stellung gibt es hier!
Jugendpokal Luftpistole: Enge Entscheidungen und spannende Finalkämpfe
Der Jugendpokal Luftpistole erfreute sich im Schüler- und Jugendbereich einer guten Beteiligung, während die Zahl der Starter bei den Junioren weiterhin rückläufig ist. Sportlich bot der Wettbewerb dennoch hochwertige Leistungen und spannende Entscheidungen.
Besonderer Höhepunkt waren auch in diesem Jahr die Finals, die nach dem international üblichen Finalmodus ausgetragen wurden. Die jeweils besten acht Schützen der Klassen Schüler und Jugend qualifizierten sich für das Finale, bei den Junioren waren es aufgrund der geringeren Beteiligung fünf Athleten. Als Anerkennung für ihre Finalteilnahme erhielten alle Finalschützen einen eigenen Pokal.
Schüler: Hauchdünne Entscheidung an der Spitze
Das Finale der Schülerklasse entwickelte sich zu einem echten Krimi. Isabella Kraß setzte sich mit 217,3 Ringen denkbar knapp gegen Leopold Kaiser durch, der 216,2 Ringe erreichte. Beide lieferten sich über weite Strecken ein enges Duell, in dem jeder Zehntelring zählte.
Den dritten Platz sicherte sich Selim Antmen mit 189,8 Ringen. Auch dahinter lagen mehrere Schützen lange eng beieinander, ehe sich im Verlauf der Eliminationsserien die Podiumsplätze endgültig herauskristallisierten.
Jugend: Konstante Dominanz im Finale
In der Jugendklasse zeigte Maximilian Fox ein äußerst souveränes Finale. Mit einer konstant hohen Trefferleistung setzte er sich frühzeitig an die Spitze und gab die Führung bis zum Schluss nicht mehr ab. Am Ende standen 227,8 Ringe für ihn auf der Anzeigetafel.
Auf Rang zwei kam Yannick Sebastian mit 217,9 Ringen, der sich im hinteren Teil des Finales von seinen direkten Verfolgern absetzen konnte. Rang drei belegte Finn Marian Daniel mit 200,9 Ringen, der ebenfalls bis in die Schlussphase in die Medaillenentscheidung eingebunden war.
Junioren: Duell auf Augenhöhe bis zum letzten Schuss
Das Juniorenfinale war von Beginn an hochklassig und spannend. Tinus Buckler und Samira Eyrich lieferten sich über den gesamten Finalverlauf ein intensives Kopf-an-Kopf-Rennen. Erst in der Schlussphase fiel die Entscheidung zugunsten von Buckler, der sich mit 228,6 Ringen durchsetzte.
Eyrich belegte mit nur 0,8 Ringen Rückstand und 227,8 Ringen den zweiten Platz. Rang drei ging an Lucas Herzog mit 198,1 Ringen, der sich im Verlauf der Eliminationsphase behauptete und sich verdient einen Platz auf dem Podium sicherte.
⇒ Alle Ergebnisse des Pistolen Cups (Jugendpokal) gibt es hier!
Reibungsloser Ablauf und technisch bestens aufgestellt
Aus organisatorischer Sicht zog der Hessische Schützenverband eine durchweg positive Bilanz. Alle Wettbewerbe verliefen reibungslos. Die neu umgerüstete Meyton-Schießanlage in der kleinen Halle kam erstmals umfassend zum Einsatz und wurde von den Teilnehmern direkt genutzt.
Darüber hinaus wurden sämtliche Meyton-Anlagen im LLZ – in der kleinen Halle, auf den 25-Meter-Ständen sowie in der großen Halle – auf den aktuellen technischen Stand gebracht. Damit ist das Landesleistungszentrum in Sachen elektronische Trefferanzeige für die kommenden Jahre bestens aufgestellt.
Zum Abschluss des Jugend-Wettkampfwochenendes richtete die Hessische Schützenjugend ihren Dank an alle teilnehmenden Vereine, Trainer, Betreuer und natürlich an die Jugendlichen selbst:
„Ohne dieses große Engagement wäre unsere Nachwuchsarbeit und damit die Zukunft unseres Sports in dieser Form nicht möglich.“
Bezirksauswahlschießen Luftgewehr und Luftpistole: Startliste veröffentlicht
Das Bezirksauswahlschießen findet am 29. November 2025 im Landesleistungszentrum des Hessischen Schützenverbandes (Schwanheimer Bahnstraße 115, 60529 Frankfurt am Main) statt.
Die Startkarten wurden bereits per E-Mail an die Vereine verschickt.
Jugendwettkämpfe im Landesleistungszentrum Frankfurt – Startlisten veröffentlicht
Den Auftakt macht am Samstag, 29. November, das Bezirksauswahlschießen Luftgewehr/Luftpistole als Mannschaftswettbewerb. Am Sonntag, 30. November, folgen das Jahrgangsschießen Luftgewehr-Dreistellungskampf sowie der Hessische Jugendpokal Luftpistole, beide als Einzelwettbewerbe.
Insgesamt werden rund 100 Nachwuchsschützinnen und Nachwuchsschützen erwartet. Die Startlisten sowie Zeitpläne und Standeinteilungen sind ab sofort online verfügbar.
Ein Tag ganz im Zeichen der Nachwuchsschützen - Hessische Meisterschaften 2025 im Lichtschießen und Jugendmeisterschaft „Faszination Lichtschießen“
Hessische Meisterschaften Lichtschießen
In der Halle ging es konzentriert, aber keineswegs leise zu. Denn hier wurden die Hessischen Meisterschaften im Lichtgewehr, in der Lichtpistole und im Lichtgewehr-Dreistellungskampf ausgetragen. Parallel dazu waren die allgemeinsportlichen Stationen für die Jugendmeisterschaft aufgebaut.
Die Hessischen Meisterschaften Lichtschießen wurden in diesem Jahr zum ersten Mal unter diesem Namen ausgetragen – zuvor liefen sie unter der Bezeichnung „Wettkampforientiertes Lichtschießen“. Geschossen wurde auf 10 Meter Entfernung, jeweils mit Lichtgewehr oder Lichtpistole. Beim Lichtgewehr 3-Stellung wurden im Kniend-, Liegend- und Stehendanschlag jeweils zehn Schuss abgegeben.
Insgesamt gingen 38 junge Schützinnen und Schützen an den Start. Besonders stark war der 3-Stellung-Wettbewerb mit dem Lichtgewehr besetzt. In der Klasse der Schülerinnen II sicherte sich Magdalena Prößer (SV Winden) mit 277 Ringen die Goldmedaille. Auf Platz zwei kam mit 275 Zählern Philia Fröhlich vom SV Wabern und die Bronzemedaille sicherte sich Lara Böer, ebenfalls SV Wabern, mit 252 Ringen.
Bei den Schülern II traten zwei Nachwuchsschützen vom SV Eitra an. Gold ging hier an Hannes Werner mit 265 Ringen (k: 90, l: 92, s: 83). Die Silbermedaille konnte sich Jannis Hermann mit 258 Ringen sichern. In der Wettkampfklasse Schülerinnen III ging die Goldmedaille an Mia Düngen vom KKSV Wabern, die auf 262 Ringe kam.
In der Teamwertung siegte der KKSV Wabern vor dem SV Eitra. Für Wabern kamen Mia Düngen, Philia Fröhlich und Lara Böer auf insgesamt 789 Zähler. Madlen Dannenberg, Jannis Hermann und Hannes Werner sammelten für Eitra 772 Ringe.
Mit der Lichtpistole treten nur drei Sportler an – dafür gab es hier sehr gute Ergebnisse und auch drei Goldmedaillen. Bei den Schülerinnen II kam Antonia Schäfer von der SGi Oberaula auf 134 Ringe, bei den Schülern III erreichte Luke Alexander Viebrock vom SV Klein-Welzheim 135 Ringe und bei den Schülerinnen III kam Amalia Eid vom SV Finsternthal-Hunoldstal auf sehr gute 105 Ringe.
⇒ Die Ergebnislisten zur Hessischen Meisterschaft Lichtschießen 2025 gibt es hier!
Jugendmeisterschaft „Faszination Lichtschießen“
Parallel zu den Meisterschaften fand die Jugendmeisterschaft „Faszination Lichtschießen“ statt. In diesem Wettbewerb kombinieren die Teilnehmenden das sportliche Schießen mit vier allgemeinen Sportstationen: Sprint (30 Meter), Büchsenwerfen, Balancieren und ein Merkspiel. Bei jeder Station konnten bis zu 100 Punkte erreicht werden, die besten zwei Ergebnisse wurden dem Schießergebnis zugerechnet.
Hervorragende Leistungen im Überblick:
Gesamtbeste:
Sofie Carolin Klöckner (SV Finsternthal-Hunoldstal) – 189 Ringe + 200 Punkte = 389 Punkte
Bestes Schießergebnis Lichtgewehr:
Sophia Wehner (SV Falke Steinfischbach) – 193 Ringe, gesamt 383 Punkte
Bestes Schießergebnis Lichtpistole:
Luke Alexander Viebrock (SV Klein-Welzheim) – 167 Ringe, gesamt 367 Punkte
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden für ihren Einsatz an den einzelnen Stationen mit kleinen Geschenken belohnt – von Überraschungseiern und Rätseln über Springseile und Terrabänder bis zu frischem Obst: Über 250 Äpfel und Bananen wurden verteilt.
⇒ Die Ergebnislisten zur Hessischen Jugendmeisterschaft „Faszination Lichtschießen“ 2025 gibt es hier!
Prominente Unterstützung und zufriedene Gesichter
Ab dem Mittag verfolgten HSV-Präsidentin Tanja Frank und LSB-Vizepräsidentin Annika Mehlhorn das Geschehen vor Ort. Beide hatten zuvor am Hauptausschuss des Landessportbundes teilgenommen und ließen es sich nicht nehmen, die Siegerehrungen persönlich durchzuführen.
Auch HSV-Jugendleiter Stefan Rinke zog ein positives Fazit: „Unsere Anlage war mit 200 Teilnehmern optimal ausgelastet. Es gab viele hervorragende Leistungen – sowohl beim Schießen als auch an den sportlichen Stationen. Und am wichtigsten ist: Die Kinder hatten sichtlich Spaß!“
Hessische Meisterschaft Lichtschießen und Jugendwettkämpfe: Aktualisierte Startlisten veröffentlicht
Dies betrifft die folgenden Wettkämpfe:
Alle Wettkämpfe finden im Landesleistungszentrum des Hessischen Schützenverbandes in Frankfurt am Main statt.
Für die Jugendmeisterschaft „Faszination Lichtschießen“ am 10.05.2025 wurde außerdem die Stationsbeschreibung für die allgemeinsportlichen Stationen veröffentlicht.
Ein Tag im Zeichen des Sportschießens: Wettbewerbe und Wissensaustausch in Frankfurt
Bezirksauswahlschießen
Mit einer beeindruckenden Beteiligung von 16 Mannschaften aus 12 Bezirken und insgesamt 96 Schützinnen und Schützen war das Bezirksauswahlschießen ein echtes Highlight. Jede Mannschaft bestand aus sechs Personen. Zwei Mannschaftsmitglieder mussten dabei der Schülerkasse angehören, mindestens zwei Teilnehmer mussten aus der Jugendklasse stammen. Reine Juniorenmannschaft sind also nicht erlaubt und in die Wertung fließt nur einer der beiden Schüler ein.
Der Schützenbezirk Vogelsberg dominierte die Mannschaftswertung mit einem Doppelsieg: Gleich zwei Teams aus dem Bezirk sicherten sich die ersten beiden Plätze mit einem deutlichen Vorsprung auf die Konkurrenz. Das Team Vogelsberg 1 (Sarah Flach, Marlen Kimpel, Amy Lein, Lenja Charlene Möller, Lorena Orth und Viktoria von Schönfels) erzielte herausragende 1758 Ringe. Mit 1730 Ringen belegte das Team Vogelsberg 2 (Felix Dietz, Liana Müller, Ida Pfefferkorn, Anna-Lena Rahn, Juliana Reith und Maja Ruppel) den zweiten Platz. Der dritte Rang ging an die Mannschaft aus dem Bezirk Nassau, die mit 1715 Ringen überzeugte (Valeska Zoe Anger, Jan-Marvin Glowatz, Julia Hörnig, Dimitar Karakutovski, Selina Piorr und Yanick Satony).
Insgesamt war das Niveau der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfreulich hoch. Mehrfach wurde mit dem Luftgewehr die Marke von 390 Ringen geknackt. Bei den Jugendlichen gelang dies Viktoria von Schönfels (Vogelsberg, 394 Ringe) und Selina Piorr (Nassau, 390). Bei den Junioren gelangen zwei Schützinnen sogar 100er Serien. Sarah Flach (Vogelsberg) erreichte zweimal die 100 Ringe und lieferte mit 398 Ringen (99, 99, 100, 100) das beste Ergebnis des Tages. Schoss ebenfalls zwei perfekte Serien und kam mit 395 Ringen (100, 100, 99, 96) auf den zweiten Platz bei den Juniorinnen.
In der Schülerklasse schoss jeder Teilnehmer nur 20 Schuss. Hier kam bei den Luftgewehr-Schützen Marlen Kimpel vom Schützenbezirk Vogelsberg mit 191 Ringen (97, 94) auf das beste Ergebnis. Bei den Schülerinnen kam hinter ihr Lilli Vögele (Starkenburg) mit 189 Ringen (92, 97) auf Platz zwei. Platz drei holte sich mit ebenfalls 189 Ringen (93, 96) Chloé Braun vom Schützenbezirk Main-Kinzig.
Bei den männlichen Schülern mit dem Luftgewehr kam Dimitar Karakutovski (Nassau) mit 184 Ringen (94, 90) auf den ersten Platz. Platz zwei ging mit 183 Ringen (90, 93) an Samuel Rippert (Fulda-Rhön), den dritten Platz sicherte sich Maximilian Schade (Lahn-Dill) mit 182 Ringen (90, 92).
Mit der Luftpistole nahmen insgesamt nur vier Sportler teil. In der Jugendklasse kam Timon Schneider (Starkenburg) auf 360 Ringe und Michael Fleischmann (Offenbach) erreichte 331 Ringe. Bei den Schülerinnen kam Gabriele Jankeviviute (Starkenburg) mit 172 Ringen (87, 85) auf das beste Ergebnis. Als zweite Teilnehmerin in dieser Altersklasse erreichte Mia Schmidt (Offenbach) 156 Ringe (82,74). Als einziger männlicher Schüler mit der Luftpistole erreichte Maximilian Fox (Offenbach) 163 Ringe (79, 84).
⇒ Die vollständigen Ergebnisse des Bezirksauswahlschießens gibt es hier.
⇒ Bezirksauswahlschießen Mannschaftsergebnisse
⇒ Bezirksauswahlschießen Einzelergebnisse
Jahrgangsschießen Luftgewehr 3 Stellung
Beim Jahrgangsschießen Luftgewehr 3 Stellung stellten 24 Nachwuchstalente ihr Können unter Beweis. Einige von ihnen hatten bereits am Vormittag am Bezirksauswahlschießen teilgenommen. Anders als bei klassischen Wettbewerben traten die Teilnehmer in Jahrgangsgruppen gegeneinander an – ein direkter Vergleich auf Augenhöhe.
Geschossen wurden bei Jahrgangsschießen in den Stellungen kniend, liegend und stehend jeweils zwanzig Schuss. Dabei wurde gleich viermal der Wert vom 570 Ringen geknackt. Unter den Schützinnen und Schützen, denen dieses herausragende Ergebnis gelang, war auch die jüngste Teilnehmerin des Wettbewerbs. Finja Graulich vom SV Crainfeld trat im Jahrgang 2012 an und sammelte 575 Ringe (96, 95, 99, 99, 92, 94). Das insgesamt beste Ergebnis des Tages lag mit 576 Ringen nur einen Zähler besser. Diese Leistung gelang Lara Schneider vom SV Sorga (Jahrgang 2008), die darüber hinaus im Liegendschießen auch eine perfekte 100er-Serie ablieferte (95, 95, 100, 98, 94, 94). Ebenfalls über 570 Ringe sammelten Mia Pfeifer vom SV Buchenau (Jahrgang 2010) mit 575 Zählern (96, 96, 96, 98, 95, 94) und Leopold Waczlawsky vom SV Schönborn (Jahrgang 2010) mit 572 Ringen (94, 96, 97, 97, 94, 94).
⇒ Die Ergebnisse des Jahrgangsschießen Luftgewehr 3 Stellung gibt es hier.
Informations- und Trainingstag
Nach einem ereignisreichen Vormittag lud die Hessische Schützenjugend zu einem abwechslungsreichen Informations- und Trainingstag ein, der auf großes Interesse stieß. Die drei Landestrainer sowie mehrere Honorartrainer informierten über die Disziplinen Gewehr, Pistole und Bogen. Kader-Mitglieder beantworteten Fragen zur Arbeit im Landes- und Bundeskader und boten persönliche Einblicke in ihre sportliche Karriere.
Besonders spannend war die Vorstellung der neuen Disziplin Blasrohr, in der im kommenden Jahr erstmals eine Hessischen Meisterschaft ausgetragen wird. Christine Löw, die Referentin Blasrohr des Hessischen Schützenverbandes, präsentierte die Besonderheiten dieser Sportart und lud die Teilnehmer ein, sie selbst auszuprobieren.
Auch in den anderen Disziplinen hatten Interessierte die Möglichkeit zum Ausprobieren. Diese Gelegenheit zum Blick über den Tellerrand ließen sich auch die Kaderschützen nicht entgehen.
Zusätzlich konnten sich die Teilnehmer über die Arbeit des hessischen Schützenverbandes und seiner Geschäftsstelle informieren. Mehrere Präsidiumsmitglieder hatten am Vormittag die Wettkämpfe verfolgt und die Siegerehrungen durchgeführt. Am Nachmittag beantworteten sie die Fragen der Anwesenden. Die Anwesenheit des Präsidiums wurde von den Teilnehmern gut angenommen und für ausführliche und intensive Gespräche genutzt. So konnten die Mitglieder des Präsidiums nicht nur über den Verband informieren, sondern auch Anregungen für ihre Arbeit mitnehmen.
Zusätzlich zum Präsidium waren auch hauptamtliche Mitarbeiter der Geschäftsstelle, unter anderem Geschäftsführer René Ullrich, sowie Mitglieder des Jugendvorstandes und weitere Ehrenamtliche im Landesleistungszentrum. Sie informierten die Teilnehmer über ihre Arbeit und Möglichkeiten zum Engagement im Verband.
Positives Fazit
HSV-Jugendleiter Stefan Rinke zeigte sich sichtlich zufrieden: „Die Wettbewerbe am Vormittag und der Informationstag am Nachmittag sind sehr gut gelaufen. Es war ein richtig vollgepackter Tag und ich möchte mich bei allen Trainern, Betreuern und Helfern für das große Engagement bedanken. Beim Trainingstag am Nachmittag waren noch ein paar Plätze frei. Hier könnten wir 2025 gerne noch etwas zulegen.“
Für 2025 plant die Hessische Schützenjugend eine Fortsetzung des Informationstags – dann mit noch mehr Disziplinen wie Sommerbiathlon, die sonst weniger im Fokus stehen.
Jugendwettkämpfe im LLZ: 500 Nachwuchsschützen bei Lichtschießen, Jahrgangsschießen und Shooty Cup
Der Samstag stand ganz im Zeichen des Lichtschießens. Fast 100 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 6 und 12 Jahren gingen bei der Hessischen Meisterschaft Lichtschießen an den Start. Diese wurde unter dem Motto „Faszination Lichtschießen“ durchgeführt und die jungen Schützen mussten nicht nur ihre Fähigkeiten mit dem Lichtgewehr unter Beweis stellen. An verschiedenen Stationen zeigten sie außerdem ihre Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Konzentrationsfähigkeit. An jeder Station sammelten Sie entsprechend ihrer Leistung Punkte, die dann zu einem Gesamtergebnis addiert wurden.
Die beste Gesamtleistung lieferte dabei Leni Sophie Kern vom SV Ruppertenrod. Mit insgesamt 387 Punkten und einem Schießergebnis von 192 Ringen kam sie in der Gruppe der Mädchen unter 10 Jahren auf den ersten Platz. Zusammen mit Magdalena Prößer von SV Finsterthal-Hunoldstal, die ebenfalls auf 192 Ringe kam. Das beste Schießergebnis des Wettbewerbs erreichte Philia Fröhlich vom KKSV Wabern mit 196 Ringen.
Alle Teilnehmer bekamen eine Urkunde und die jeweils drei Erstplatzierten jeder Gruppe wurden mit Medaillen ausgezeichnet. Außerdem wurden die Teilnehmer an allen Stationen mit Pins, Süßigkeiten, Obst, Aufklebern, Stiften und anderen Kleinigkeiten für ihre Leistungen belohnt. Die Helfer hatten dabei alle Hände voll zu tun, denn die jungen Schützen absolvierten alle Stationen in Rekordzeit. Und so konnte die ursprünglich für 16:30 Uhr vorgesehene Siegerehrung bereits um Viertel nach Zwei durchgeführt werden.
Neben den Wettkämpfen „Faszination Lichtschießen“ wurden auch ein Wettbewerb im Wettkampforientierten Lichtschießen durchgeführt. Dabei wird nur die „Schieß“-Leistung gewertet. In diesem Jahr nahmen 24 Schützinnen und Schützen am Wettbewerb teil, was im Vergleich zum Vorjahr eine Verdoppelung der Teilnehmerzahlen bedeutet.
Mit der Lichtpistole erreichte dabei Eik Sonnefeld vom SV Finsterthal-Hunoldstal in der Wettkampfgruppe Schüler II mit 129 Ringen das beste Ergebnis. Mit dem Lichtgewehr lieferte Kiyomi Kreis vom SV Eitra in der Wettkampfgruppe Schülerinnen III das beste Ergebnis ab. Sie kam bei zwanzig Schuss auf 180 Ringe.
„Alle Teilnehmer waren mit Begeisterung dabei und haben Top-Leistungen gezeigt,“ freute sich Stefan Rinke, der Jugendleiter des Hessischen Schützenverbandes und „Chef“ der Hessischen Schützenjugend nach der Veranstaltung. Er danke nicht nur den vielen Helfern, die maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, sondern auch den Firmen DISAG und Feinwerkbau für die Unterstützung. Rechtzeitig vor der Veranstaltung hatte der Hessische Schützenverband das Landesleistungszentrum mit 15 Lichtanlagen der Firma DISAC ausgestattet. Diese werden zukünftig mehrmals im Jahr bei Wettkämpfen im LLZ zum Einsatz kommen, wie Jugendleiter Rinke ankündigte.
⇒ Ergebnisse „Faszination Lichtschießen“ / Hessische Meisterschaften Lichtschießen 2024
⇒ Ergebnisse Wettkampforientiertes Lichtschießen 2024
Am Sonntag waren dann die Druckluft-Schützen an der Reihe. 300 Jugendliche mit dem Luftgewehr und 70 mit der Luftpistole traten beim Jahrgangsschießen und im Landesentscheid des Shooty Cup an. Für viele war dies auch die „Generalprobe“ für die Landesmeisterschaften, die in den nächsten Wochen ebenfalls im Landesleistungszentrum ausgetragen werden.
In der Jugendklasse (Jahrgang 2008 und 2009) mit dem Luftgewehr erreichte Luisa Stasch (Jahrgang 2008) vom SV Petersberg das beste Ergebnis. Bei 40 Schuss kam sie auf hervorragend 401,2 Ringe. Bei den Schülern (Jahrgang 2010 und jünger), die nur 20 Schuss abgaben, kam Samuel Rippert (Jahrgang 2010) vom SV Traisbach mit 201,6 Ringen auf das beste Ergebnis.
Mit der Luftpistole kam bei der Jugend der 2008 geborene Timon Schneider von der SG Hüttenfeld mit 354 Ringen auf das beste Ergebnis. Bei den Schülern war seine Vereinskameradin Gabriele Jankeviciute (Jahrgang 2010) mit 172 Ringen unübertroffen.
Neben dem Jahrgangsschießen wurde am Sonntag auch der Hessenentscheid des Shooty Cup ausgetragen. Dabei traten getrennt nach Luftpistole und Luftgewehr die Schüler in Zweiermannschaften an. Die jeweils beste Mannschaft in den beiden Disziplinen konnte sich für den Shooty Cup auf Bundesebene qualifizieren, der im August in München ausgetragen wird.
Bei den Luftgewehr-Schützen siegte das Team des SV Ober Wöllstadt. Sofia Stelmakh (194 Ringe) und Inka Elisabeth Straube (192 Ringe) kamen zusammen auf 386 Ringe und übertrafen die Mannschaft des SV Lanzenhain um 5 Zähler.
Bei den Luftpistolen Teams kam die zweite Mannschaft des SV Verna-Allendorf mit 327 Ringen auf den Qualifikationsplatz für München. Isabella Kraß (173 Ringe) und Emily Stieglitz (154 Ringe) verwiesen das Duo der Büdinger Schützengesellschaft mit 11 Ringen Vorsprung auf Platz zwei.
Beim Finale des Shooty Cup in München werden die vier Schützinnen gemeinsam als eine Mannschaft den Hessischen Schützenverband vertreten.
Im Rahmen der Siegerehrung wurde am Sonntag außerdem noch eine spezielle Auszeichnung überreicht. In jedem Jahr stellt der Deutsche Schützenbund zusammen mit der Carl Walther GmbH jedem Landesverband ein hochwertiges Walther-Sportgerät zusammen mit 5.000 Schuss der passenden Munition von RWS zur Verfügung. Diese sollen zum Zweck der Jugendförderung eingesetzt und an Vereine weitergegeben werden, die sich in diesem Bereich besonders engagiert sind. Diesmal konnte Jugendleiter Stefan Rinke eine Walther-Luftpistole LP500 an den Schützenverein Ballersbach übergeben. Die beiden Jugendwarte des Vereins, Björn Pfeffer und Steffen Hilk waren extra für die Übergabe aus dem mittelhessischen Mittenaar nach Frankfurt gekommen.
⇒ Ergebnisse Jahrgansschießen und Shooty Cup Luftgewehr 2024
⇒ Ergebnisse Jahrgansschießen und Shooty Cup Luftpistole 2024
Ihre Ansprechpartner
Victoria Anders
Sachbearbeitung WBK-Anträge, Jugend
- Telefon: 069 935 222 22
- E-Mail: anders(@)hess-schuetzen.de
Stefan Rinke
Jugendleiter
- Mobiltelefon: 0171 311 014 0
- Fax: 06636 854 2
- E-Mail: jugendleiter(@)hess-schuetzen.de












