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Hessische Meisterschaften 2026 – Schnellfeuerpistole - Favoriten-Pause öffnet Türen für neue Titelträger

  01.06.2026    HSJ HSV
Am Sonntag, den 31. Mai 2026 fanden im Hallenschießstand des Berufsschulzentrums in Wiesbaden die Hessischen Meisterschaften in der olympischen Disziplin Schnellfeuerpistole statt. Überschattet wurde das Event von einer historisch niedrigen Beteiligung: Von den insgesamt 66 qualifizierten Sportlerinnen und Sportlern traten letztlich nur etwas mehr als 40 den Weg in die Landeshauptstadt an. Dies stellt die geringste Resonanz im Teilnehmerfeld seit dem Jahr 2018 dar. Dennoch boten die verbliebenen Wettkämpfe sportliche Hochspannung und gaben insbesondere den ambitionierten Verfolgern und Nachwuchstalenten große Bühne.

Herrenklasse: Hollfoth triumphiert bei Abwesenheit der Weltcup-Stars

In der Königsklasse der Herren zeichnete sich bereits im Vorfeld eine völlig veränderte Ausgangslage ab. Die absoluten Top-Favoriten und internationalen Leistungsträger Florian Peter, Oliver Geis und Christian Reitz verzichteten geschlossen auf einen Start. Das hessische Spitzentrio legte nach dem Einsatz beim kurz zuvor ausgetragenen Weltcup in München eine Atempause ein.

Die Abwesenheit der Elite eröffnete den stärksten Verfolgern des Vorjahres ungeahnte Titelchancen. Felix Luca Hollfoth (SV Klein-Welzheim) und Aaron Sauter (SV Falken-Gesäß) – im vergangenen Jahr noch auf den Plätzen zwei und drei – lieferten sich ein packendes Duell um Gold. Am Ende setzte sich Hollfoth mit 569 Ringen durch und sicherte sich den Landesmeistertitel. Silber ging mit 566 Ringen an Aaron Sauter. Obwohl beide Schützen damit hinter ihren starken Vorjahresleistungen (573 bzw. 571 Ringe) zurückblieben, war das sportliche Niveau an der Spitze hoch. Die Bronzemedaille erkämpfte sich Finn Mathis Schneider vom SV Mardorf, der solide 555 Ringe erzielte.

Herren III: Souveräne Titelverteidigung für Genadi Lisoconi

In der Altersklasse Herren III zeigte sich das gewohnte Bild an der Spitze des Tableaus. Der amtierende Vorjahresmeister Genadi Lisoconi vom SV Diana Ockstadt unterstrich einmal mehr seine Ausnahmestellung und verteidigte seinen Titel erfolgreich. Mit einem Endergebnis von 549 Ringen distanzierte er die Konkurrenz deutlich, wenngleich auch er sein starkes Vorjahresresultat von 560 Ringen an diesem Tag nicht ganz erreichte. Der Silberrang ging mit 523 Ringen an Dirk Böhle. Die Bronzemedaille sicherte sich Jens Block vom SV Kriftel mit einem Ergebnis von 501 Ringen.

Mannschaftswertung Herren: SV Kriftel siegt vor Dietzenbach

Der prestigeträchtige Mannschaftstitel der Herren ging in diesem Jahr in den Main-Taunus-Kreis. Das Trio des SV Kriftel, bestehend aus den Schützen Jens Block, Dirk Heinen und Lucas Jourdan, demonstrierte die geschlossenste Teamleistung des Tages und holte mit insgesamt 1608 Ringen souverän die Goldmedaille.

Mit deutlichem Abstand platzierte sich die SG Tell Dietzenbach auf dem Silberrang: Michael Hain, Lukas Wolf und Markus Neumann verbuchten gemeinsam 1476 Ringe. Für ein emotionales Highlight sorgte die Mannschaft des SV Falken-Gesäß: In einer reinen Familienleistung schossen sich Aaron, Robin und Sophie Katherina Sauter mit zusammen 1451 Ringen auf den Bronzerang.

Juniorenklassen: Tinus Buckler feiert Doppel-Gold und führt Münster/Taunus an

Überragender Akteur im Nachwuchsbereich war Tinus Buckler von der SG Münster/Taunus. Für den hochtalentierten Junioren bedeutete der Erfolg den zweiten Landesmeistertitel innerhalb von nur 48 Stunden. Nachdem er bereits am Vortag die Luftpistolen-Konkurrenz für sich entschieden hatte, bewies er auch mit der Schnellfeuerpistole Nervenstärke und siegte bei den Junioren I mit starken 562 Ringen. Seine Vereinskollegen machten den Triumph perfekt: Tim Krautzpaul (ebenfalls SG Münster/Taunus) sicherte sich mit 547 Ringen Silber, knapp gefolgt von Colin Moritz Hilk (Büdinger SG), der mit 544 Ringen Bronze holte.

In der Klasse Junioren II trat Leonhard Borgmann (SG Münster/Taunus) als Solist an. Mangels weiterer Konkurrenz in seiner Altersklasse sicherte er sich die Goldmedaille als Einzelstarter mit respektablen 531 Ringen.

Dank dieser exzellenten Einzelergebnisse war die Mannschaftswertung der Junioren eine absolut klare Angelegenheit für die SG Münster/Taunus. Das eingespielte Trio bestehend aus Leonhard Borgmann, Tinus Buckler und Tim Krautzpaul deklassierte das Feld mit hervorragenden 1640 Ringen und sicherte sich hochverdient den Meistertitel. Die Silbermedaille ging mit 1080 Ringen an das Trio der Büdinger SG (Colin Moritz Hilk, Ben Spangenberg und Simon Steinmetz).

➡️ Alle Ergebnisse der Hessischen Meisterschaften 2026 gibt es hier!

Lutz Berger

Hessische Meisterschaften 2026 – Schnellfeuerpistole - Favoriten-Pause öffnet Türen für neue Titelträger

  01.06.2026    HSJ HSV
Am Sonntag, den 31. Mai 2026 fanden im Hallenschießstand des Berufsschulzentrums in Wiesbaden die Hessischen Meisterschaften in der olympischen Disziplin Schnellfeuerpistole statt. Überschattet wurde das Event von einer historisch niedrigen Beteiligung: Von den insgesamt 66 qualifizierten Sportlerinnen und Sportlern traten letztlich nur etwas mehr als 40 den Weg in die Landeshauptstadt an. Dies stellt die geringste Resonanz im Teilnehmerfeld seit dem Jahr 2018 dar. Dennoch boten die verbliebenen Wettkämpfe sportliche Hochspannung und gaben insbesondere den ambitionierten Verfolgern und Nachwuchstalenten große Bühne.

Herrenklasse: Hollfoth triumphiert bei Abwesenheit der Weltcup-Stars

In der Königsklasse der Herren zeichnete sich bereits im Vorfeld eine völlig veränderte Ausgangslage ab. Die absoluten Top-Favoriten und internationalen Leistungsträger Florian Peter, Oliver Geis und Christian Reitz verzichteten geschlossen auf einen Start. Das hessische Spitzentrio legte nach dem Einsatz beim kurz zuvor ausgetragenen Weltcup in München eine Atempause ein.

Die Abwesenheit der Elite eröffnete den stärksten Verfolgern des Vorjahres ungeahnte Titelchancen. Felix Luca Hollfoth (SV Klein-Welzheim) und Aaron Sauter (SV Falken-Gesäß) – im vergangenen Jahr noch auf den Plätzen zwei und drei – lieferten sich ein packendes Duell um Gold. Am Ende setzte sich Hollfoth mit 569 Ringen durch und sicherte sich den Landesmeistertitel. Silber ging mit 566 Ringen an Aaron Sauter. Obwohl beide Schützen damit hinter ihren starken Vorjahresleistungen (573 bzw. 571 Ringe) zurückblieben, war das sportliche Niveau an der Spitze hoch. Die Bronzemedaille erkämpfte sich Finn Mathis Schneider vom SV Mardorf, der solide 555 Ringe erzielte.

Herren III: Souveräne Titelverteidigung für Genadi Lisoconi

In der Altersklasse Herren III zeigte sich das gewohnte Bild an der Spitze des Tableaus. Der amtierende Vorjahresmeister Genadi Lisoconi vom SV Diana Ockstadt unterstrich einmal mehr seine Ausnahmestellung und verteidigte seinen Titel erfolgreich. Mit einem Endergebnis von 549 Ringen distanzierte er die Konkurrenz deutlich, wenngleich auch er sein starkes Vorjahresresultat von 560 Ringen an diesem Tag nicht ganz erreichte. Der Silberrang ging mit 523 Ringen an Dirk Böhle. Die Bronzemedaille sicherte sich Jens Block vom SV Kriftel mit einem Ergebnis von 501 Ringen.

Mannschaftswertung Herren: SV Kriftel siegt vor Dietzenbach

Der prestigeträchtige Mannschaftstitel der Herren ging in diesem Jahr in den Main-Taunus-Kreis. Das Trio des SV Kriftel, bestehend aus den Schützen Jens Block, Dirk Heinen und Lucas Jourdan, demonstrierte die geschlossenste Teamleistung des Tages und holte mit insgesamt 1608 Ringen souverän die Goldmedaille.

Mit deutlichem Abstand platzierte sich die SG Tell Dietzenbach auf dem Silberrang: Michael Hain, Lukas Wolf und Markus Neumann verbuchten gemeinsam 1476 Ringe. Für ein emotionales Highlight sorgte die Mannschaft des SV Falken-Gesäß: In einer reinen Familienleistung schossen sich Aaron, Robin und Sophie Katherina Sauter mit zusammen 1451 Ringen auf den Bronzerang.

Juniorenklassen: Tinus Buckler feiert Doppel-Gold und führt Münster/Taunus an

Überragender Akteur im Nachwuchsbereich war Tinus Buckler von der SG Münster/Taunus. Für den hochtalentierten Junioren bedeutete der Erfolg den zweiten Landesmeistertitel innerhalb von nur 48 Stunden. Nachdem er bereits am Vortag die Luftpistolen-Konkurrenz für sich entschieden hatte, bewies er auch mit der Schnellfeuerpistole Nervenstärke und siegte bei den Junioren I mit starken 562 Ringen. Seine Vereinskollegen machten den Triumph perfekt: Tim Krautzpaul (ebenfalls SG Münster/Taunus) sicherte sich mit 547 Ringen Silber, knapp gefolgt von Colin Moritz Hilk (Büdinger SG), der mit 544 Ringen Bronze holte.

In der Klasse Junioren II trat Leonhard Borgmann (SG Münster/Taunus) als Solist an. Mangels weiterer Konkurrenz in seiner Altersklasse sicherte er sich die Goldmedaille als Einzelstarter mit respektablen 531 Ringen.

Dank dieser exzellenten Einzelergebnisse war die Mannschaftswertung der Junioren eine absolut klare Angelegenheit für die SG Münster/Taunus. Das eingespielte Trio bestehend aus Leonhard Borgmann, Tinus Buckler und Tim Krautzpaul deklassierte das Feld mit hervorragenden 1640 Ringen und sicherte sich hochverdient den Meistertitel. Die Silbermedaille ging mit 1080 Ringen an das Trio der Büdinger SG (Colin Moritz Hilk, Ben Spangenberg und Simon Steinmetz).

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Lutz Berger

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